Dornröschen-Konzerte
Musik für Neugierige
Kammermusik des 20. Jahrhunderts
Die Reihe bietet folgende Kapitel:
- Ralph Vaughan Williams
Songs of Travel
Three Songs from Shakespear
- Alexander Zemlinsky
Walzergesänge
6 Gesänge op. 13
- Samuel Barber
Hermit Songs
- Hanns Eisler
Balladenbuch op. 18
- Alban Berg
7 Frühe Lieder
- Benjamin Britten
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- Aaron Copland
Emily Dickinson
DIE IDEE
Durch einen “märchenhaften” Zufall fanden die Pianistin und Organistin Anna-Maria
Pfotenhauer und die Sängerin Sarah Lisanne Weller zusammen und stellten eine gemeinsame
Leidenschaft fest: Musik der Vertreter der klassischen Moderne.
Beide Künstlerinnen suchen und finden den Reiz der Musik in ihrer FREIHEIT.
Neue Musik bedient sich häufig ungewöhnlicher Mittel um Atmosphären einzufangen,
um innere Spannung auszudrücken oder auch einen Widerspruch zwischen Aussage und Innenwelt
zu vertonen.
NEUE Musik muss nicht — wie gerne angenommen — schwerer zugänglich sein und sich der
Rezeption ungeschulter Ohren versperren. Pfotenhauer und Weller wählen bewusst Stücke,
die den Hörer abholen und behutsam in eine andere, spannende Welt führen.
DAS KONZEPT
Zu einem periodischen Termin (bspw. jeder 1. Sonntag eines Monats) sollen einzelne “Kapitel”
der Reihe präsentiert werden, deren Kern jeweils
ein Zyklus
eines Komponisten
bildet, welcher umrahmt wird von weiteren aufschlussreichen
Einzelwerken desselben Künstlers.
Die
thematische Rahmung soll den Zugang zu neuartiger Stilistik erleichtern, unterstützt
durch eine Moderation, die mit biografischen Hintergründen, interpretatorischen
Erläuterungen, aber auch mit Übersetzungen fremdsprachiger oder Rezitation komplexer
vertonter Texte das Sich-Hineinbegeben in diese Musik erleichtert.
Die Dauer der Programme ist für Matineenkonzerte ausgelegt:
“Wir möchten Appetit machen, nicht übersättigen”, so Sarah Weller.
“Wir möchten unsere Begeisterung für diese Musik mit den Menschen teilen und
entfernen uns dabei bewusst von dem oftmals als steif empfundenen Liedvortrag.
Aus diesem Grunde wählen wir Werke, Informationen und zeitlichen Rahmen so aus, dass sich
die Zuhörer wie in einem freundschaftlichen Dialog empfinden mögen.”